Gesundheitsschutz · Leistung
Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen
Ausgangssituation
Belastung ist eine Eigenschaft der Arbeit, nicht der Person.
Psychische Belastung entsteht aus der Arbeit selbst — aus Aufgaben, Abläufen, Zusammenarbeit und Umgebung. Sie ist damit gestaltbar, und genau darum geht es in der Gefährdungsbeurteilung: nicht um die Bewertung einzelner Personen, sondern um die Bedingungen, unter denen gearbeitet wird.
In der Praxis scheitert die GB Psych selten am Instrument, sondern daran, dass Ergebnisse ohne Maßnahmen bleiben. Deshalb planen wir die Auswertung und die Ableitung von Maßnahmen von Anfang an mit.
Die fünf Themenbereiche
Was genauer untersucht wird
Arbeitsorganisation
Soziale Beziehungen
Arbeitsumgebung
Unternehmensspezifische Faktoren
Maßnahmen und Wirksamkeit
Vorgehen
Von der Erhebung zur Maßnahme.
Der Ablauf folgt dem üblichen Weg einer Gefährdungsbeurteilung und wird auf Ihre Organisation zugeschnitten:
- Vorbereitung: Tätigkeitsbereiche abgrenzen, Beteiligte einbinden, Vorgehen abstimmen.
- Erhebung: Belastungen in den fünf Themenbereichen erfassen.
- Auswertung: Ergebnisse verdichten und gemeinsam einordnen.
- Maßnahmen: Konkrete Schritte festlegen und Zuständigkeiten benennen.
- Wirksamkeit: Nach der Umsetzung prüfen, ob die Maßnahmen greifen.
Warum HSE
Eingebettet statt danebengestellt
Wir führen die GB Psych als Teil der arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Betreuung durch, im Zusammenhang mit der übrigen Gefährdungsbeurteilung. Das vermeidet ein Parallelverfahren, das niemand pflegt.
Die Erhebung ist auf die Arbeitsbedingungen gerichtet. Ergebnisse werden so aufbereitet, dass sie Maßnahmen ermöglichen, ohne Rückschlüsse auf einzelne Personen in den Vordergrund zu stellen.
Häufige Fragen
GB Psych
Für welche Betriebe ist die GB Psych relevant?
Wie wird erhoben — Befragung oder Workshop?
Werden einzelne Beschäftigte bewertet?
Wie lange dauert eine GB Psych?
Wie oft sollte sie wiederholt werden?
Nächster Schritt




